Nur ein Beispiel eines guten Redners: Barack Obama

Reden kann helfen!

Wer schon einmal eine interessante, pointierte Reden oder den Vortrag eines begabten Redners gehört hat1, weiß es: Eine gute Rede vermag nicht nur zu informieren, zu überraschen oder zu überzeugen, sie vermag auch zu erheitern und zu amüsieren. Als Zuhörer kann man einer gezielt und durchdacht aufgebauten Rede nicht nur leicht folgen. Man kann sich von ihr gefangen nehmen lassen, wie von einer guten Erzählung. Und der geübte Redner und Redenschreiber weiß, dass es eben nicht nur darum geht, zu argumentieren. Sondern durch geschicktes Formulieren, Ansprache und Führen der Zuhörer eine Übereinstimmung in den Meinungen und Überzeugungen herzustellen. Vor allem aber weiß er: Reden (können) kann helfen! 2

In Deutschland kaum geschätzt

Dennoch scheint kaum eine Fähigkeit in Deutschland weniger geschätzt zu werden, wie die, Reden zu halten.

Nicht, dass man hierzulande nicht gern reden würde. Doch oft fehlen die Techniken und Fertigkeiten, die man bräuchte, um auch gut zu reden. Oder die Einsicht, dass man auch einüben und trainieren müsste. All dies ist in Deutschland, im Gegensatz zu den meisten angelsächsischen Ländern, wenig verbreitet.

Die Gründe hierfür sind sicherlich vielfältig. Und sie sind nicht nur in der längeren und breiteren parlamentarischen Tradition dieser Länder zu suchen. Sie gründen vor allem auch in der Tatsache, dass dort bereits Schüler und Studenten die Verfahren und Techniken der argumentativen Auseinandersetzung eingeführt werden. Dazu dienen z.B. schulische und universitäre Debattierclubs in denen die Methoden der Rhetorik und deren Nutzung geübt werden . In Deutschland dagegen gelten derartige Einrichtungen oft – gemäß Bismarcks harschem Urteil über das damalige Parlament – als „Quasselbuden“. Und der begabte Redner gilt dank einschlägiger historischer Erfahrungen vor allem als Verführer und Manipulator.

Reden als Denk- und Überzeugungsmittel

So kommt es, dass Debatten und Reden hierzulande vor allem den Charakter der Verkündung der jeweils eigenen Meinungen, Thesen oder Positionen haben. Es findet keine argumentative oder auch nur rhetorische Auseinandersetzung mit dem Opponenten statt. Es wird nicht einmal versucht Andersdenkende durch gut ausgearbeitet Argumente zu überzeugen. Statt dessen formuliert man Thesen, deren Infragestellung durch einen opponierenden Redner ohnehin ausgeschlossen wird.

Deutlich sichtbar ist das z.B. in fast jeder Sitzung der Parlamente durch die Applaus heischenden Hinwendung der Redner zur jeweils eigenen Fraktion, statt zum politischen Gegner, der doch zu überzeugen wäre.

Dabei kann eine gute Rede durchaus eine große Überzeugungskraft entfalten. Doch nur, wenn sie den Zuhörer anspricht und ihn mitnimmt, sei es auf eine Reise durch die jeweilige argumentative Welt des Redenden, oder gar seine, des Zuhörers eigene. Oder etwa, indem sie eine Geschichte erzählt, die die jeweiligen Argumente illustriert und gegeneinander abwägt. Inhalt und Form einer Rede oder eines Vortrages können vielfältig sein, sowohl in der Art der Vermittlung, wie dem Einsatz der rhetorischen Mittel.

Reden für alle Anlässe

Dies gilt besonders dann, wenn es sich um kurze Beiträge oder um weniger argumentative als festliche oder private Anlässe handelt. Solche, bei denen der Redner „nur ein paar Worte“ sagen möchte, und dabei dem Odium der Peinlichkeit entgehen möchte. Gleiches gilt auch für Reden und Vorträge im beruflichen Umfeld, wo nicht nur Sach- und Fachkenntnis, sondern auch ein hohes Maß an Vortragskunst erforderlich ist, damit die wirtschaftlichen Einsichten nicht nur rezipiert, sondern auch reflektiert werden.

Grundlage meiner Auseinandersetzung mit der Gestaltung und Formulierung von Reden und Vorträgen bildet auch hier mein literaturwissenschaftliches Studium. Denn der inhaltliche und vor allem der sprachliche Aufbau, die Verwendung rhetorischer Mittel und Figuren, spielen auch in Reden eine entscheidende Rolle. Die praktische Anwendung dieser Techniken in unterschiedlichen Themen und Einsatzfeldern gehörte immer zu meinen Interessen.

Reden & Vortragstexte – Mein Angebot

Daher biete ich die Erarbeitung und Erstellung von Rede- und Vortragstexten in den folgenden Bereichen an:

  • Reden zu privaten und festlichen Anlässen
  • Berufliche Reden und Vorträge
  • Politische Reden und Vorträge

In der Regel bedarf es für alle diese Texte detaillierte Informationen zu Anlass, Umfeld, Zuhörern, Thema, Inhalte, Ziele und Thesen, Stimmung, usw.

Außerdem muss eine Rede, um authentisch zu wirken, auf die Person des Redners zugeschnitten – also in einem hohen Maß „individuell“ – sein. Deshalb halte ich zumindest ein einmaliges Kennenlernen für unabdingbar. Bei längeren Reden, und im Fall einer kontinuierlichen Zusammenarbeit, halte ich einen intensiveren Kontakt für unbedingt erforderlich.

Meine Honorare für Rede- und Vortragstexte richten sich nach der geplanten Länge (in Minuten) und orientieren sich an den Empfehlungen des VdRS.

Natürlich sichere ich in jedem Fall strikte Vertraulichkeit zu.

Kontaktieren Sie mich!

Sollten Sie Fragen zu meinem Angebot haben oder weitere Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht, mich per telefonisch oder über mein Kontaktformular zu kontaktieren.


  1. Barack Obama ist da nur eines von vielen Beispielen!
  2. Zuhören allerdings auch!
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